Bedingungsstrukturen, die eine Wiedergeburt braucht, um sich zu manifestieren



Diese besondere Qualität des menschlichen Abkommens im Sternenvertrag der universellen Gegebenheiten ist das Verständnis von Ewigkeit in uns selbst. Der Vertrag, mit dem dieses Bewusstwerden abläuft, hat sich schon seit Ewigkeiten auf der Erde manifestieren dürfen. Wer Wiedergeburt annimmt und seinen Seelenstamm daraufhin ausrichtet, hat die vielen Bedingungen zwar als Wahrheit angenommen, kann aber kaum den allgemeinen Wert dieses Verständnisses erfassen.

Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod hat hier die Wirkung erstellen müssen, denn die Wahrheit eines unendlichen Menschseins ist unvorstellbar für den Verstand unseres Egos. Kaum eine menschliche Eigenschaft kann dieser Vorstellung eine Realität abfordern.

Die vernünftige Auffassung erstellt in unserer Welt ein Karma, das sich nicht wiederholen sollte. Wenn wir darum bitten, es uns zu erlassen, haben wir erst die halbe Wahrheit erfasst. Wiedergeburt im Alltagsgeschehen hat im Besonderen den Weg in den Himmel zu ermöglichen. Damit es uns gut geht, nehmen wir diese Möglichkeit sehr wohl an, können aber nur im Gesetz des Universums mit einer entspannten Seele rechnen. Die Wirkungen der Gebete, die uns auf dem Weg nach oben begleiten, haben selbstverständlich eine Regelung als Inhalt und der Weg wird deshalb mit der Vorstellung von göttlichem Verzeihen begleitet.

In unserer Welt haben wir das Verstehen von Leben nach dem Tod so verallgemeinert, dass es im Grunde nicht mehr ausreicht, um die Vollendung des Weges zu erklären. Um sich auf den verallgemeinerten Tod vorzubereiten können nur noch die kirchlichen Aussagen einen Wert ermöglichen. In uns selbst hat hier die Vorstellung von Minus und Plus des Lebens keine besondere Bedeutung mehr zur Verfügung . So ist das Leben nach dem Tod ein Leben ohne Hoffnung und Wert. Diese Qualität nimmt der Mensch im Jenseits ständig auf, da er im normalen Vorgang noch sehr lange nach seinen ihm bekannten Menschen suchen wird. Sein Vermögen, die Wiedergeburt selbst zu ermöglichen, hat im Jenseits kaum eine Logik und ist deshalb auch unvorstellbar und ungewollt. Die Vorstellung über den Weg in den Himmel, alles zurück zu lassen was unerträglich war und glücklich zu sein kann so nicht erlebt werden. Unser Gefühl, einen Menschen verloren zu haben, macht den Toten im Jenseits selbst traurig. Er nimmt diese Trauer noch in Bild und Ton wahr.

Diese Lebendigkeit im Tod hat die Markierung in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Selbst Menschen mit viel spiritueller Selbsterfahrung können nicht mehr in die Zukunft gleiten, da ihre Möglichkeiten es ohne die handelnden Kapazitäten nicht mehr erlauben.

Wenn nun das Leben nur noch in Vergangenheit und Gegenwart erlebt wird, kann eben die Trauer auch als grausame Wirkung erfahren werden. Diese Verständigung von Leben und Tod prägt deshalb auch die nächste Inkarnation. Gegebenenfalls ist der neue Anfang mit einer Trauer ohne Anlass verbunden und schon das kleine Kind weint ohne Grund. So verstanden sollten sich Menschen doch selbst einmal fragen, warum der Tod so dramatisch ist. Wären wir in einem Verständnis von Wiedergeburt erzogen worden, hätte dieser Wert ein anderes Vermächtnis in gesellschaftspolitischer Hinsicht ermöglicht. So aber hat die Kirche eine Verallgemeinerung erlaubt. Der Wert Wiedergeburt hätte das Leben nach dem Tod in eine positive Erinnerung gestellt. Erleben, wie wir es uns zur Zeit vorstellen, hat der Tote nicht mehr. Er gibt sich aus seinem Verständnis in die Gegenwart des Alltags und erlebt sich deshalb im wahrsten Sinn des Wortes allein. Diese Einsamkeit im Nachtod ist das Schlimmste, was wir uns antun können. Hier hat der Mensch seine Verallgemeinerung zu weit getrieben und damit einen Bumerang ermöglicht. Wenn der Sinn des Todes nicht verändert wird, kommen demnächst auch viele einsame Kinder auf die Erde zurück. Unsere Gesellschaft formt sich damit eine ausweglose Gemeinschaft, die sich nicht mehr verbunden fühlen kann und will.

Die marktwirtschaftliche Ausgangslage der Beerdigungsrituale sollte sich deshalb schon erneuern. Wer seinen Tod in Begleitung vieler lebendiger Menschen erwartet hat viel Geld dafür zu bezahlen. Unerwartete tödliche Begräbnisse können einen positiven Wert im Nachtod kaum ermöglichen. Trauer und Besitz machen leider jedes Begräbnis zur Falle für einen fröhlichen Aufstieg in das Himmelreich.



Am Alpenhauptkamm kam es zum Zeitpunkt seines Todes zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Stämme, die dazu beitrugen, dass er ermordet wurde. Sein Hauptanliegen waren die Erdzonen, aus denen heraus Wärme strömte und die ihm dadurch wichtig waren. Seiner Meinung nach hätten sie zum Fortbestand und überleben seiner Gruppe beizutragen. Die Diskrepanz zwischen althergebrachter Stammesweisheit und damit achtbar und ehrwürdig und seiner neuesten Errungenschaft konnten die Führer so nicht hinnehmen. Sein Risiko dabei war, sich einen Feuertod einzu handeln. Man nannte diese Foltermethode "zu Recht gestorben".

Um seine Waghalsigkeit zu unterstützen stellte er den Antrag an die Gemeinde, die Wärmezonen zu überprüfen. Damit das passieren konnte wurde er von der Gemeinde ins Schnalstal geschickt. Zur rechten Zeit wollte man ihn dann benachrichtigen. Er hatte schon mehrere Wochen im Schnalstal allein zubringen müssen und noch immer nicht kamen die Stämme zur Ruhe. Es wurden Diskussionsabende abgehalten, die sich nur mit dem Thema Wärme oder Wurm befassten. Hätte sich seine Meinung durchgesetzt, hätten die Stammesführer selbst ihre Plätze überdenken müssen. So waren sie alle von dieser phänomenalen Neuigkeit überfordert und keiner vernünftigen Bewertung mehr fähig. Sein Stammesführer beschloss deshalb, dem Drama ein Ende zu bereiten. Er lauerte dem Mann auf, bedrängte ihn, sich dem Feuertod zu stellen und wurde handgreiflich. Das bedeutete an sich schon einen Frevel. So wie der Mann ausgestattet war, hatte er die absolute Immunität zu erwarten.

Damit dieser Frevel nicht bekannt wurde, nahm der Anführer ihm den Bogen aus der Hand, stellte seinen eigenen Bogen auf und erschoss den Mann. Die Handstellung blieb noch so überrascht ausgeformt, weil er es nicht fassen konnte, dass es so weit kam. Er konnte nur deshalb hinterrücks erschossen werden, weil die Sehfähigkeit seiner Augen vom Transport zum Alpenhauptkamm bis auf eine Schattensicht zerstört war. Er hatte den Angreifer nicht sofort erkennen können und nur deshalb war dieser Mord möglich. Die Stammesethik hatte für die Handhabung eines Bogens mit Zubehör folgende Vorschriften: wer ihn bei sich tragen und damit schussfähig umgehen konnte war selbstverständlich erfahren genug und damit mündig.

Der Bogen des Mannes aus dem Eis war in dieser Hinsicht unvollkommen aber wirkungsvoll, was das ordentliche Gesetz hergab. Er durfte damit zwar nicht schiessen, dafür hatte er aber die absolute Immunität aller Stämme. So, wie der Bogen bei ihm gefunden wurde, war er ein Ausweis für seinen persönlichen Schutz. Dem gegenüber waren persönliche Angriffe ein Frevel. Wenn es aber dazu kam, wurden auch diese Täter mit einem Tod bestraft. Nur die Hinrichtung durfte selbst bestimmt werden.

über die Verbreitung der Illusion, durch Kupfergerätschaften einen charismatischenCharakter zu bekommen, haben sich die Gemeinden sozusagen aus dem Stand verändern können. Waren die Führungsqualitäten in den Zeiten davor über Körpermasse fest installiert, so traten jetzt die aussergewöhnlichen Eigenschaften aus den Reihen der Magie in den Vordergrund.

Magisch wurden die Kupfergeräte im Lichtbild des Feuerscheins dargestellt und angeboten und vor allen Dingen auch eingetauscht. Der Tauschhandel der ersten Jahre blieb nicht ohne Folgen. Die Vorratswirtschaft der Gemeinden konnte diese Auswirkungen nicht verkraften. Da die Händler aber ein Interesse für sexuellen Veranstaltungen erkennen liessen wurden dementsprechend die Potentiale an den Hofstätten besonders ausgebildet. Man übergab damit dem weiblichen Verstand die Aufgabe, grösstmöglichste Einnahmen an Kupfergerätschaften zu erwirtschaften. Jede Gemeinde an den Rheinauen hatte deshalb einen Standardmarkt zur Verfügung, der den Händlern Erotik pur anbot. Konnten dann Frauen oder junge Mädchen einen besonderen Anspruch der Händler befriedigen, war der Reichtum der jeweiligen Gemeinde sicher.

So war es auch am Hof des Mannes aus dem Eis. Seine Mutter hatte die Begabung, viele der sexuellen Extras der Händler zu befriedigen. Sie wurde entlang des Rheinufers die Stilikone ihrer Zeit. Ihr Sohn war ihr Manager. Aufgrund seiner Elternschaft konnte er sich mit den Händlern sehr gut verständigen, so dass die erwirtschafteten Kupfergeräte am Hof ein Ausmass annahmen, was wir heute Milliardenumsätze nennen würden. Er war der bekannteste Kupfereinkäufer an der Händlerroute und damit erfolgreicher als alle seine Stammesmitglieder.

Neid und Missgunst gab es auch damals schon. Man begann in seiner Zeit auch damit, die Strafprozessordnung über die Wirkung der Kupfermagie zu regeln. Damit gab es für diesen Mann auch keine Bestrafung nach alter Würde mehr. Ihm war das schon lange bewusst. Seine innere Zerrissenheit, kein vollwertiges Mitglied der Stammesethik zu sein, hatte dann doch noch einen erfolgreichen Abschluss genommen.

Theatralisch, wie die damalige Zeit sich darstellte, begann er schon im Jugendalter, seine Manneskraft zu demonstrieren. Er hätte genau genommen die Zeugungsrituale vertreten müssen. Seine Körpermaße entsprachen genauestens dem Normanspruch. Seiner Mutter wurde immerhin die zweite Ebene der Wertmaße zugestanden. Für dieses Kind durfte sie keinen Vater nachweisen, sie wurde vergewaltigt. Damit waren auch seine Ansprüche fragwürdig. Ohne die Anerkennung der Stammesethik waren die Menschen unwürdig und wurden aus jeder öffentlichkeit ausgeschlossen.

Für ihn gab es deshalb auch nur den Weg, über die Kupferbestände erfolgreich zu sein, um sich in der Gemeinde zu behaupten. Würden wir heute einen Vergleich zu dieser Situation herstellen, könnten wir das Beispiel eines homosexuellen Mannes anführen, der in der ordentlichen Gemeinschaft heterosexueller Paare seinen vollwertigen Zeugungsanspruch haben wollte.

Obwohl man genau wusste, dass sein Vater ein Händler war, hatte die öffentliche Rechtslage den Kupferkurs zu bewerten und gestattete seiner Mutter, dieses Kind zu behalten.

Frühere Massnahmen gingen davon aus, dass Kinder, von Händlern gezeugt, auch an diese zurückgegeben werden mussten. In der Regel wurden diese kleinen Kinder getötet. Aus diesen Gründen bestand schon eine starke Abneigung gegen diese Moral. Es entstand eine gewisse Hilflosigkeit im Umgang mit der neuen Situation, dieses Kind in die Gemeinschaft aufzunehmen.

Soweit der Similaunmann davon profitieren konnte hat er es auch getan. Schon in seiner frühen Jugend hatte er allerhand Allüren ausgeformt, mit denen er die Harmonie der Gemeinschaft stören konnte. Da aber seine Mutter einen unerschöpflichen Vorrat an Kupfergeräten aufgebaut hatte, war das nicht strafbar nach der alten Gesetzesordnung. Es wurden einfach nur die Gerätschaften abgegeben. Sein Störungswille wurde deshalb unantastbar und eben stark präsentiert.

Dabei folgte eine Obszönität auf die Nächste, der Clan geriet in Aufruhr. Von seinen Allüren hatte sie genug. Sie bestraften ihn dann doch noch, als er einmal den Wein zu stark verköstigte und dabei in einen dösigen Mittagsschlaf fiel. Er wurde geknebelt und gefesselt und dann kappte man seine Eichel. Das war der Höhepunkt der Ablehnung der Stammesehre. In dieser schwierigen Lage befanden die Stämme am Alpenhauptkamm, ihre Kupferinteressen selbst zu organisieren. Es wurde ein Auswanderprogramm erstellt. Aus jedem Stamm wurden Erntehelfer ausgewählt, die mitkamen.

In den ortsüblichen Veranstaltungen seiner Zeit wurden die Vorzüge und die damit verbundenen charismatischen Bedingungsstrukturen angepriesen. Verständlicherweise kann man heute dieses Glücklichsein auf der Verstandesebene nicht mehr nachvollziehen, nur weil ein Metallprodukt in der Gemeinschaft eingeführt wurde. Dieses besondere Phänomen bekamen die Menschen von den Händlern in Vorträgen angeboten. Ihre Illustrationen, die sich im Bild des Kupferanteils mit Licht aus den Feuern der inneren Hausgemeinden darstellen konnten, hatten insgesamt den Zauber der göttlichen Magie des Satans zu demonstrieren. Die Versprechen, welche aus dem Metall in die Gruppen der Zuhörer gesendet wurden, hatten alle den Anspruch eines Vertrauens einer Kraft gegenüber, die wir heute Engelsfokus nennen würden. Es wurde von der Händlergilde so glaubwürdig vertreten, dass sich grosse Menschenscharen für die Vorstellungen absprachen, um die Kupfermagie zu besitzen. überall am Rhein kamen diese magischen Versprechen in den Umlauf und wurden dadurch Mundpropaganda. Kaum eine Gemeinde konnte sich diesen Schutzversprechen entziehen. So entbrannten auch bald die Kupferillusionen zu Aufruhr. Der magische Anteil der Händlerverträge entsprach damals einer Revolution, wie wir sie auch nach heutigem Maßstab verstehen. Heute ist dieses Denken unbrauchbar, aber dennoch im Unterbewusstsein vorhanden, dann z.B. wenn es um Gott und Vaterland geht und der persönliche Wert eines Menschen in die Opferhaltung abrutscht.

Es entstand also eine kulturelle Umschichtung der Wert- und Normgefüge der alten Zeit und Kupferbestände wurden zu moralischen Wertverträgen aufgestellt. Parallel dazu hatten die Händler vor, sich auf den Höfen anzusiedeln, damit die Illusion Metall mit dem entsprechenden Wertverständnis beständig wurde. Die Händler mussten mit ihrer Verkaufspropaganda einen Erfolg verbuchen . Damit begann sich die einseitige ordentliche Rechtssprechung der Stämme aufzulösen und durch die moralische Anerkennung des Kupfers die Gesetze der Stämme zu verändern. Wer es sich damals leisten konnte, diese neue Moral auszuleben, hatte alle Achtung und Anerkennung zu erwarten.

Einfache Bürger sahen einen Ausweg aus den strengen Auflagen der Unmoral der Menschlichkeit. Kinder dieser Zeit waren zwar noch immer an das Elternrecht gebunden, aber doch schon über den Kupfervertrag in eine neue Gesetzgebung gebracht.

Wer sich heute damit ausstatten würde hätte allenfalls lächerliche Momente und Ablehnung zu erwarten. Wir haben heutzutage den Begriff Unmoral zwar auch noch im Bewusstsein, aber ihn doch schon in vergangene Epochen abgespeichert. Auch damals wurde diese Art der Bewusstwerdung so gehandhabt.

So können wir auch den Lebensplan des Mannes aus dem Eis verstehen. Im inneren Verständnis der Gemeinschaften auf den Höfen waren wohl alte Gesetze noch die Handhabe, doch der moralische Wert der Kupfermagie war die Handlungsebene der Norm- und Wertvermittlung. äusserlich in der Auflösung der alten Hierarchien begriffen, aber im innersten Kern waren die alten Stammesehren eben doch noch die tragfähige Verständigung.

Kulminativ wirkten nur die Händler durch ihre Anwesenheiten im Stammesvolumen. Von ihnen aus gingen diese neuen Versprechen in die Gemeinden und wurden dort entsprechend angenommen und auch bis zum Exzess umgesetzt. Für die Händlerschaft waren diese Kulminationsverträge sehr wichtig. Sie war an der Verbreitung einer Magie und Moral interessiert, die wir heute satanistisch nennen würden. Der Anspruch der Kupferillusion entsprach dem Wotagefüge einer besonderen Menschengattung aus Mittelengland. Hier hatten sich nach der letzten Eiszeit Männer niedergelassen, die aus den arktischen Eiswüsten fliehen mussten, damit sie überleben konnten.

Zu der Zeitenwende der Similaunmumie waren sie schon so etabliert, dass sich Stonehenge als Vorstellungsort ihrer magischen Verbindung zum Sternenbild des Orion herauskristallisierte. Sie hatten vor Ort einen Aufbau der Hügelplattform im wesentlichen schon angelegt. An diesem Ort trafen sie sich um für ihre religiöse Vorstellungskraft Rituale abzuhalten. Hier wurden die Händler ausgesucht und geschult. Diese Männer mussten ja in der Wildnis leben und überleben. Sie waren überall auf dem Kontinent unterwegs, aber im wesentlichen hatten sie die Stämme an den Rheinauen im Visier. Diese Gemeinden waren angenehme und sehr schön gestaltete Menschen, dabei aber in ihren Gemeinschaften sehr uneins. Diese Gemeinden konnten sogar Todesurteile ausgeben, die sich an äusseren Merkmalen einer Körperstruktur orientierten. Es gab nur wenige privilegierte Ausnahmen, die diesem kultischen Anspruch genügen konnten. Deshalb waren auch die Eigenschaften der Wotakultur so willkommen. Wota befand jeden Körper als wichtige Voraussetzung, um Leben zu gestalten.

Die Bekanntheit des Mannes vom Similaun war ein Phänomen dieser Zeit. Er hatte als einzige Person einen Status innerhalb der Stämme und war somit auch ein Träger der besonderen Gegebenheiten.

Seine Mutter hatte ihren Fehltritt verheimlichen müssen, sonst wäre ihr Leben verloren gewesen. Es war damals üblich, diese Fehltritte durch Sanktionen zu bestrafen. In ihrem Fall wäre es zu einer Enthauptung gekommen. Um dem aus dem Wege zu gehen hatte sie im Stammesalltag behauptet, einer ihrer Freier wäre so unanständig gewesen und hätte ihre Vagina erzwungen. Der Sexualverkehr im Intimbereich von Vagina und Scheide hatte ohne Schutz durch Stoffballen nicht stattzufinden. Vorrangig waren aber die Händler die Preistreiber und damit kam es auch zu Ausnahmen. Dem gegenüber standen die Möglichkeiten, Kinder, die in solchen Situationen gezeugt wurden an die Händlergilde zurück zu geben.

Jede Mutter, die entbinden wollte, musste sich den Gesetzen der Stammesethik unterordnen. Diese Mutter wollte aber das Kind behalten und nicht abgeben. Dafür gab sie viel von ihren Kupfergerätschaften in das Stammesvermögen. Es wurde ihr dann aufgrund ihrer besonderen Fähigkeit und Rufes als Stammesikone auch erlaubt. So gebar sie als einzige Mutter rheinauf- und rheinabwärts ein Kind der Händler, das in der Stammesgemeinschaft verbleiben durfte. Sie hatte genug Kaufkraft um diese Massnahme durchzusetzen.

Da dieses Kind männlich war hatte sie auch eine gewisse Sonderstellung für ihn durchzusetzen. Vehement wurde sie immer dann, wenn es darum ging, ihm eine besondere Erziehung zu ermöglichen. Sie wollte, dass er an den Gemeinschaftsaufgaben teilnahm, aber auch eine besondere Förderung seiner Intelligenz erreichen. Es ging ihr ganz besonders um die Mutproben, denen sich die männliche Jugend aussetzen musste. In der Zeit seiner frühen und späten Jugend entwickelte er seine manisch- depressiven Lebensformen, die sich später in Angriffen auf den persönlichen Charakter seiner Stammesführer richteten und das zu Recht, wie sich immer wieder herausstellte.

Die Führer der Stämme waren in der Regel nicht intelligent genug, um ihm zu begegnen. Sie hatten ja auch nur den ordentlichen Ablauf der Strafmassnahmen aufrecht zu halten. Dieser Ehrenkodex war fest installiert und deshalb auch gut durchzusetzen. Die intelligenten Menschen hatten ihren Auftrag in der Versorgung der Stämme und waren auf einer anderen Ebene aufgestellt. Man gab ihnen die Aufträge, die ausgeführt werden mussten und das wiederum in einer besonderen Ehrerbietung gegenüber der Führungselite.

Stimulierende Veranstaltungen waren die regelmässigen Zeugungsrituale. Aufgrund seiner Elternschaft durfte der Mann vom Similaun nicht daran teilnehmen und das betraf auch seine Mutter. Sie hatte ihren Sohn zu dem Preis behalten dürfen, der sie von jeder Gemeinschaftsveranstaltung fernhielt. Gemeinsam konnten sie diese Ausgrenzung wohl durchleben, aber niemals ohne Gegenreaktion. Ihre Gegenwehr wurde so zur stimulierenden Abwehr für die Kränkung. Daraus ergab sich dann auch der Kriegszustand in der Gemeinde.

Mütterlicherseits war die Stammesgemeinschaft aufgrund der charismatischen Bezugsebene des Kupferbestandes auf ihre Arbeitsqualität angewiesen und inkonsequent, was die Gesetzeslage für ihr Drängen, dieses Kind in einen ordentlichen Stammesrahmen zu etablieren, betraf. Sie hatte es mit ihren Vorzügen, die Händler sexuell zufrieden zu stellen, alle Macht in der Hand. Ohne Gewissensbisse konnte sie deshalb auch Machtbefugnisse erkaufen und so ihren erstgeborenen Sohn etablieren, jedenfalls so gut es eben ging.

Die unmoralische Zeugung hatte allerdings auch Grenzen. Es wurde davon ausgegangen, dass sie von ihrer frevelhaften Erinnerung an den Zeugungsakt so belastet war, dass sie auch nicht mehr reinen Gewissens an den allgemein üblichen Veranstaltungen teilnehmen konnte.

Von den Händlern wusste man, dass sie von Wota Erinnerungen ableiteten, die sie in satanistischen Ritualen ausübten. Insbesondere die Folteropfer, die ständig in der Natur ausgeführt wurden, fanden die Menschen in den Gemeinden abstossend und gefährlich. Hier wollte man Abstand halten. Die Unreinheit dieser Männer beeinflusste nach ihrer Meinung die Zeugung. Stammeskulturell wurden nur reine Absichten, die fröhlich und liebevoll ausgeführt wurden, anerkannt. Man behauptete damals, dass die Männer aus England Abkömmlinge aus dem Sternenbild Orion waren und damit gegen den Code Schönheit ist gleich göttlich verstiessen. Da aber nur wenige göttlich geformte Körper mit den erforderlichen Maßen geboren wurden hatte der Rest der Gemeinden das Nachsehen und wurde deshalb disqualifiziert und zur Versorgung herangezogen. Verständlicherweise hatten sich auch Meinungsverschiedenheiten ausgebildet. Die wiederum hatten sich in Hass und Wut aufgestaut. Aus diesen Gründen wollten sich die Gruppen von dieser Isolation befreien. So kamen in dem Leben des Mannes vom Similaun auch seine Meinungsbilder zustande. In seinen Körpermaßen war er wohl auf die göttliche Abstammung ausgerichtet, er konnte aber dem dazu üblichen Stellenwert Tonmodulation nicht genügen. Seine Stimmbänder hatten das Vaterschaftsgen. Das war sehr viel roher ausgeformt als die Stimmlagen der Oberschicht. Nur deshalb wurde er so ausgegrenzt. Hätte sich auch noch seine Stimme geeignet, wäre er im Stamm soweit anerkannt worden, dass er wenigstens gemeinschaftsfähig sein durfte.

Eine der umfassenden Vereinbarungen der Stämme untereinander waren ihre Signaturen, also Stammesnachweise. Hauptsächlich erfand man diese logische und konsequente Darstellung auf der Haut der Menschen um den Strafprozess zu ordnen. Damit sollte es möglich gemacht werden, einen Gegenwert zu erhalten. Der Anspruch auf Wiedergutmachung entstand immer dann, wenn es zu Grenzüberschreitungen kam. Gerichtliche Verfahren gab es auch damals schon. Dazu wurden aus jeder Gemeinschaft Männer oder Frauen damit beauftragt, die Wahrheit herauszufinden. Die Verbrecher konnten sofort anhand der Tätowierungen eingeordnet und dem Stammesrat unterstellt werden. Jeder Stamm am Rhein hatte sein Logo entworfen und auf der Haut angebracht. Diese Vereinbarungen galten als besonders wichtig, weil dadurch der Verkehr untereinander bestens geregelt war.

Der Mann vom Similaun hat die Stammeszugehörigkeit im Verständnis in waagerechter Anordnung erhalten. Das waren die üblichen Verträge. Insbesondere hatte er auch eine vertikale Ausrichtung, die seinen besonderen Status ausdrückte. Damit kam seine Herkunft immer wieder an die öffentlichkeit. Das hieß verallgemeinert, dass seine Mutter aus dem Stamm der Wasserläufer kam und die Zeugungsanteile väterlicherseits nicht vorgenommen waren. übersetzt hieß das, sein Vater war ein Händler. Diese Darstellung seines Körpers gab Anlass zu obszönen äusserungen der Elitegemeinschaft. Dem gegenüber standen seine Wut und sein Hass. Mit dieser Markierung erreichte er dann auch das Alpenland und wurde dort mit der höchsten Aufgabe betraut, die zu vergeben war. Er sollte der Mittler zwischen Erde, Kupfer und Mensch sein.

Diese besondere Aufgabe ergab sich für ihn durch den Ho-mo-mir-o- Effekt. Den bekam jeder, der sein Leben für die Gemeinschaft opferte. Sobald seine Aufgabe erfüllt war wurde er durch einen besonderen Tod mit einem neuen Status versehen. Dazu gehörte allerdings auch, dass er schon vor seinem Tod den Nachweis zu erbringen hatte, von welchem Planeten seine Kernsubstanz kam. Dieses Verfahren musste jedes Kind über sich ergehen lassen. Da aber seine Mutter ein Opfer war, so wie sie es darstellte, konnte man darauf verzichten.

Die Rückführung nach seinem Tod in die Stammesgemeinschaft wurde aber nur erlaubt, wenn dieser Nachweis erbracht war. So hatte er wohl das höchste Amt der Stämme zu vertreten, aber keine Aussicht, sich im Stammesgefüge zu erneuern. Sein Ausweg aus dieser angespannten Situation war die Wahl für das ewige Leben im Eis.

Er wurde über Jahrhunderte von den Stämmen organisiert, bis sich der Gletscherzug über seinen Körper hinweg gebildet hatte. Generationen um Generationen hatten daran zu tüfteln wie es zu handhaben war.

Diese brisante Aufgabe kam natürlich auch im Volksglauben zum Tragen. Deshalb sollte man im alten und neuen Vent nachforschen, welche mystischen Aussagen es über einen Toten im Gebirge gibt. Ganz sicher wird sich etwas finden.

Der Leichnam vom Alpenhauptkamm, den man sozusagen auffinden konnte, und das an einem wirkungsvollen Tag, dem 19.9.1991, war seltsamerweise unbeschadet aus dem Eis geapert und versperrte monatelang die Höhenregion für Touristen. Dazu fanden sich mehrere Artefakte und es wurde sogar gemunkelt, dass wohl auch welche abhanden gekommen wären. So verblieb die damalige Pressesensation in dem Glauben, diese Person musste vor etwa 6000 Jahren dort in Eis und Schnee umgekommen sein. Sobald dann noch berichtet wurde, dass er ja im Gletscherzug gesteckt hatte wurden auch die Fundumstände wieder fragwürdig. So hatte die Weltpresse eine Sensation nach der anderen zu bewältigen und zu kritisieren.

Der Mann aus dem Eis war geschichtsträchtig dort abgelegt und von seinen Nachfolgegenerationen so verwaltet worden, dass er im Gletscherzug seine letzte Ruhe bekam. Für die Handlungen dazu war sein Stammesrefugium verantwortlich, das ihn zu Lebzeiten ermordet aufgefunden hatte. Diese Zusammenhänge können auch wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht erklären.

Der Zugang zu meinen Nachforschungen, wie sie mir möglich sind, ist natürlich nicht anerkannt. Dafür hat man in dieser Zeit noch nicht die nötige Beweiskraft zur Verfügung. Deshalb werden meine Argumente auch nicht mit einbezogen, wenn die neuesten Forschungsergebnisse im 20sten Findungsjahr 2011 in der Presse veröffentlicht werden.

Für mich sind diese neuen vermeintlich sensationellen Forschungsergebnisse nicht so erstaunlich. Auch ich habe Schulungen durchlaufen, damit ich meine Interpretation zum Abschluss bringen konnte.

Eine ureigene Verantwortung, die man mit in die Wiege bekommt, sind immer aussergewöhnliche Begabungen, die sich im Laufe des Lebens ausreifen sollen, wie es bei mir der Fall war. Es wäre ein leichtes Leben gewesen, wenn ich wie alle Frauen auch meinem Beruf und meiner privaten Verantwortung nachgegangen wäre, die restliche Zeit meinen persönlichen Interessen nachgegangen wäre. Künstlerisch hatte ich grosse Ambitionen, war aber durch die begabte Ausgangslage, für Reinkarnationszusammenhänge zu arbeiten, nur mässig motiviert. Mein Mut, an diesem Thema immer wieder zu arbeiten, hatte für mich eine seltsame Kraft. Auch wenn es mir nicht besonders gut damit ging war es doch mein Lebensthema. Genau genommen hat es mich sogar am Leben gehalten.

Ein grosses Management haben die Steinzeitler veranstaltet, um diesem Mann die letzte Anerkennung zu gewähren. Nachdem sein Tod festgestellt war kam der Leichnam vom Süden, heute heisst es Schnalstal, zurück in den nördlichen Teil des Alpenhauptkammes, dem heutigen Vent. Dort wurde als erstes festgestellt, dass er aus kurzer Entfernung erschossen wurde. Darüber hinaus befand sich der Mann noch in einem desolaten Zustand. Er hatte wochenlang in der Wildnis und Einsamkeit zugebracht. Seine Ausrüstungsgegenstände waren zwar alle brauchbar, aber seine Haut hatte allerhand Verunreinigungen davon getragen. Er wurde als erstes mit reinem Wasser gesäubert.
Dann wurde er mit Wacholderpaste einbalsamiert, damit ein Verfall unterbrochen wurde. Seine aussergewöhnliche Körperhaltung bezeugte auch, dass er hinterrücks erschossen wurde. Deshalb wurde es auch wichtig, dass dieses Körperschema erhalten blieb. Zum Austrocknen wurde er in seinen eigenem Tempel verwaltet, der sich heute als Steinhaufen darstellt. Diese Tempelanlage wurde zu seinen Lebzeiten aufgestellt, sie diente ihm u. a. bei Unwettern als Unterschlupf. Gemäss seiner Anerkennung als Ho-mu-mir-o hatte er ausserdem ein Anrecht auf diese Anlage. Sie hatte zu beweisen wer er war.

Es kamen Zeremonien zustande, die den Mumifizierungsprozess unterstützen sollten, wie z.B. ein energetisches Gitternetz. Das wurde in die Steinmoleküle gesendet, um Vögel und Fledermäuse von diesem Ort fernzuhalten. Es scheint geglückt zu sein, denn seine äussere Form war ja bei seiner Auffindung fast unversehrt.

Der langwierige Mumifizierungsprozess konnte deshalb stattfinden weil sein Mörder, der Schamane, in die Wildnis entlassen wurde. Deshalb wurde der Mord im Verständnis der Stammesethik nicht aufgehoben, aber man hoffte durch die Rituale und die Mumifizierung seiner Seele Entspannung zu ermöglichen. Kühn waren diese Aufgaben, die sich der Stamm gesetzt hatte deshalb, weil auf dem Alpenhauptkamm ständig wechselnde Wetterbedingungen vorkamen . So lange wie er noch nicht vom Gletscher eingeschlossen war diehnte sein Tempel noch als Unterstand. Erst als er nach vielen hundert Jahren im Gletscher verschwand wurde auch dieser Steinbau zerstört.

Der Mann der Steinzeit hatte seine Idee, sich bis in die Ewigkeit zu erhalten, selbstständig formuliert und mit seiner Mutter abgesprochen. Im Falle seines Todes wäre es üblich, dass die Menschen, die einen neuen Status bekamen, nach der Vollendung ihrer Aufgabe durch den Feuertod geopfert wurden.
Diese Ethik hatte ihm sehr zugesetzt. Obwohl es üblich war konnte er dieser Foltermethode keinen Spass abgewinnen. Seine Mutter hatte von ihm die Anweisung erhalten, ihn kurz vor dem Anzünden des Feuers zu enthaupten, damit er diese Qual nicht zu erdulden brauchte. Tatsächlich aber war er von einer anderen Lösung ausgegangen. Er wollte den Beweis erbringen, dass es im Alpengebiet zwar kein Schlangenwesen in der Erde gab, dafür aber wärmende Gebiete. Diese konnten im Winter Vorteile für die Versorgung des Stammes bringen.

Falls es aber nicht dazu kam hatte er sich darauf vorbereitet, seinen Seelenfokus auf der Erde zu verhaften. Dafür markierte er Stellen auf dem Boden, die er immer wieder besuchte. Damit wollte er sich eine aufmerksame innere Markierung geben. Er hoffte, damit den Höhenflug nicht antreten zu müssen, der andere Stammesmitglieder wieder zurück in die Gemeinschaft brachte. So kam es zu der sensationellen Fundsituation, die sich erst 6000 Jahre später ergab. Als er gefunden wurde war er noch überall anwesend und deshalb entzündeten sich so viele Interessen an seiner Person. Wie wir wissen, ga es auch mystische Erklärungen , die den Wissenschaftlern in diesem Zusammenhang ihren Tod unterstellten. Groteske Verbindungen erstellten auch die touristischen Attraktionen her, die sich am Alpenhauptkamm erfanden. Weiterhin hatten auch viele Esoteriker ihren Beitrag geleistet und so wurde dieser Mensch weltweit sensationell dargestellt.




Renate Spieckermann-Acquah